Allianz im Profi-Gartenbau mit großem Wachstumspotenzial

    Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) und die MERULIN Gartenbauservice GmbH & Co. KG planen die Bildung eines Gemeinschaftsunternehmens bestehend aus der RWZ-Tochter Raiffeisen Gartenbau GmbH & Co. KG und MERULIN. Die Zusammenführung beider Unternehmen soll im Laufe des Jahres 2022 erfolgen.

    „Die gute Entwicklung der RWZ in den letzten Jahren zeigt, dass unsere Strategie, durch operative Allianzen mehr Stärke und somit bessere Ergebnisse zu erlangen, die richtige ist. Das gilt auch für den Profi-Gartenbau. Deshalb wollen wir mit MERULIN zusammengehen“, sagt RWZ-Vorstandsvorsitzender Christoph Kempkes und ergänzt, dass „Synergieeffekte insbesondere in der Infrastruktur und im Einkauf uns gemeinsam effizienter und wettbewerbsfähiger werden lassen. Das wird auch unseren Kunden zugutekommen.“

    Dr. Helmut Linssen, Staatsminister a. D. und mit seiner Familie Mehrheitseigner der MERULIN, sieht diesem beabsichtigten Zusammenschluss ebenfalls sehr positiv entgegen: „MERULIN hat schon heute eine ausgezeichnete Marktposition. Aus den steigenden Betriebsgrößen unserer Kunden erwachsen gleichwohl immer höhere Ansprüche an den Service. Dieser kann zeitgleich mit der Wettbewerbsfähigkeit weiter ausgebaut werden. So werden Kräfte gebündelt und man bleibt auch in der langen Frist ein verlässlicher Partner für unsere Gartenbaubetriebe. Diese Einschätzung teilt ausdrücklich auch unser Mitgesellschafter, die niederländische Firma Mertens Holding B.V. in Horst.“

    Raiffeisen Gartenbau und MERULIN beliefern Gartenbaubetriebe vom Rheinland bis nach Thüringen mit Produkten namhafter Hersteller der grünen Branche und bilden somit eine wichtige Schnittstelle zwischen Herstellern und Produzenten. Kempkes und Linssen betonen, dass „der Zusammenschluss auf Augenhöhe angelegt ist.“ Mit „vereinten Kräften“ sollen nach erfolgter Fusion auch weitere Wachstumsschritte ins Auge gefasst werden. „Denn alles, was uns stärker macht, macht letztlich auch unsere Kunden stärker“, zeigen sich beide überzeugt.
    Das Bundeskartellamt ist über das Vorhaben informiert.